Die Rap-Kombo KOMA über ihr neues Album, ehrliche Texte und den aktuellen Rap-Boom (Interview)

Koma_Presse_5Anfang März veröffentlichten die vier Rapper von KOMA ihr neues Album „K.O.M.A.“, unterstützt werden sie von den beiden Featuregästen und Rap-Urgesteinen D-Flame und Afrob. Die Besonderheit an der Formation ist ihre Zusammensetzung, die vier Künstler kommen alle aus unterschiedlichen Städten in Süddeutschland. Ihr Rap kling erwachsen und zeitlos, denn sie möchten mit Authentizität überzeugen. Im Gespräch standen uns Shareef und Mo Rede und Antwort.

 

Vor sieben Jahren habt ihr euer letztes Album veröffentlich. Wieso hat es so lange bis zu einem Nachfolger gedauert?

Shareef: Die vergangenen Jahre waren sehr hektisch. Unser Privatleben hat uns voll in Anspruch genommen. Es galt vor allem sicher zu stellen, dass wir unsere Familien ernähren können und eine Grundlage für die Zukunft schaffen, die es uns erlaubt uns selbst zu finanzieren. Finanzielle Unabhängigkeit steht für uns an erster Stelle. Wir haben seit einiger Zeit unser eigenes Label sowie unser eigenes Studio. Das mit der Pause stimmt nicht wirklich. 2009 haben wir ein 30 Track starkes Mixtape namens „Der Aufstieg“ released. Ende 2012 kam dann schließlich mit „Das Monument“ das zweite Mixtape von KOMA.

Mo: Im Optimalfall ernährt einen die Musik und man macht nichts anderes außer Musik. Ich würde sagen die Chancen dafür stehen aber relativ schlecht. Kämen wir alle aus derselben Stadt so wie es wahrscheinlich bei 99% aller Bands der Fall ist, hätten wir natürlich ebenfalls eine ganz andere Ausgangssituation gehabt. Die Distanz war immer ein Problem, aber eben auch der Reiz, diese unterschiedlichen Charaktere und Mentalitäten zu verbinden.

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